Warum barfen wir unsere Hunde? 

 

BARF - was bedeuten eigentlich diese 4 Buchstaben? 

Biologisch Artgerechte RohFütterung.

 

Welche Vorteile hat das Barfen? 

ein intaktes Immunsystem, auch schließen wir uns der Meinung einiger Forscher und Wissenschaftler an, dass viele Krankheitsbilder der heutigen Haushunde hausgemacht sind. Allergien, Futtermittelunverträglichkeiten, schwaches Immunsystem um nur einige zu nennen. Diese Liste könnte man endlos fortführen.

Die Spanne der Futtermittelhersteller ist groß und für den Laien ist es sehr schwer die Spreu vom Weizen zu trennen, häufig findet man in den Trockenfuttermarken, Unmengen an Getreide etc pp diese sind häufig der Grundstein für das Entstehen von Allergien und Krankheiten.

Natürlich kann man diese Risikoquellen umgehen indem man die Inhaltsstoffe der Futtermarken studiert und bsp gezielt auf Getreide freies Futter achtet. Dennoch gibt es sehr viele Dinge, welche die Futterhersteller nicht angeben müssen, in wiefern diese für unsere Hunde sinnvoll, wichtig oder schadhaft sind sei dahingestellt. 

Beim Barf weiß ich, was mein Hund frisst, kann darauf einwirken auf Konservierungsstoffe etc pp verzichten.

 

Auch hat das Barfen weitere entscheidende Vorteile:

 

- die Hunde haben ein intakteres Immunsystem

- die Kotmengen sind minimal im Vergleich zum Trocken oder Nassfutter

-der Kot hat keinen strengen Geruch

- die Farbe und Konsistenz des Kots sehen "gesund" aus ( wir alle kennen sicherlich diese roten Kothaufen die uns auf den Gassiwegen begegnen ;) das dies nicht gesund sein kann, sollte mir der gesunde Menschenverstand sagen )

- der Eigengeruch des Hundes ist wesentlich geringer

- das Fell glänzt, die Haut ist gesund

- gebarfte Hunde haben wesentlich weniger Zahnprobleme bzgl. Zahnstein und Zahnfleischprobleme, da der Kiefer das geboten bekommt wofür er bestimmt ist.

- kein unangenehmer Geruch im Maul ( häufig verursacht durch Zahnstein, Beläge und Zahnfleischentzündung. )

- das Stoffwechselsystem des Hundes ist entlastet, die Gefahr einer Magendrehnung ist wesentlich geringer

 

Beim Barf gilt, Fleisch und Innereien werden roh verfüttert, Gemüse sollte püriert werden, da es sonst am Beispiel Karotte mehr ein Knabberspass wie sinnvoll ist. Außerdem kann der Magen des Hundes rohes Gemüse nicht selbst aufspalten. 

 

Wir ernähren unsere Hunde nach dem Prey Model, dies bedeutet wir verzichten auf die Fütterung von Obst und Gemüse. Warum haben wir uns für das Prey Model entschieden? 
Der Sinn dahinter ist, den Hund möglichst nahe am Beutetier zu ernähren, so bekommen unsere Hunde abwechslungsreiches Stückfleisch, Innereien sowie Rohfleischknochen. 

Sie erhalten:

70% Muskelfleisch ( davon 10 - 15% Pansen ) 

20% Rohfleischknochen ( fleischige Knochen ) 
5% Leber
5% andere Innereien ( bsp Niere / Milz )
 

Um den Hund ausreichend mit Kalzium zu versorgen sollte er mit fleischigen Knochen gefüttert werden, hier gilt jedoch auf die Menge zu achten um Knochenkot zu vermeiden.

Wer dem Hund keine rohen Knochen geben möchte kann den Kalziumbedarf durch die Zugabe von Algenkalk, Eierschalen ( gemahlen ) und Kalziumnitrat zuführen. 

 

All dies ist sehr komplex und der Barfmarkt bietet mittlerweile verschiedene Fertigbarf ( Barfcomplete ) Produkte an, diese vereinfachen es dem Hundehalter den Hund naturnah und auf seine Bedürfnisse abgestimmt zu ernähren. Die Fütterung ist in diesem Fall genauso aufwendig ( oder auch nicht ) wie mit Trockenfutter, man muss das gefrorene Fertigbarf nur rechtzeitig aus dem Gefrierschrank nehmen.

 

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