


Die Fellpflege des Australian Shepherds ist mein besonderes Steckenpferd. Bei meinen eigenen Hunden lege ich großen Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild – denn man erkennt sofort, ob ein Hund regelmäßig und gründlich gepflegt wird oder eben nicht.
Ein unangenehmer Film auf den Händen nach dem Streicheln ist für mich ein absolutes No-Go.
Unsere Hunde werden daher in regelmäßigen Abständen – etwa alle zwei bis drei Monate – gründlich gebadet und anschließend mit einem leistungsstarken Hundefön sorgfältig ausgeföhnt.
Der Australian Shepherd besitzt ein sogenanntes „Double Coat“, also ein Deckhaar mit dichter Unterwolle. Beide Fellarten erfüllen eine wichtige Schutzfunktion – allerdings nur bei konsequenter und fachgerechter Pflege. Altes, loses Fell riecht nicht nur unangenehm, es verfilzt auch, wenn es nicht gründlich entfernt wird. Zudem verhindert es die Luftzirkulation an der Haut und beeinträchtigt damit den natürlichen Schutzmechanismus des Fells.
Fellpflege bedeutet immer, bis auf die Haut zu arbeiten – oberflächliches Bürsten ist völlig wirkungslos.
Nach dem Baden und Föhnen wird das Fell zunächst gründlich mit einer Zupfbürste durchgearbeitet. Anschließend folgt die Kontrolle mit einem Kamm: Gleitet dieser nicht ohne Widerstand durch das Fell, wurde nicht sorgfältig genug gearbeitet – und die Zupfbürste kommt erneut zum Einsatz.
Für die sachgerechte Fellpflege eines Australian Shepherds benötigt man im Grunde nicht mehr als eine hochwertige Zupfbürste und einen soliden Kamm.
Fellpflege beim
Australian Shepherd
